Unser Referenzbericht mit Provisur
Wenn komplexe Maschinen einfach erklärt werden sollen
Provisur Technologies entwickelt Maschinen für die Lebensmittelindustrie, insbesondere für die Fleischverarbeitung. Auf Messen wie der IFFA oder der Anuga FoodTec lassen sich jedoch nicht alle Anwendungen direkt zeigen.
Hier kommen die digitalen Medienstationen ins Spiel. Ursi Hasler ist bei Provisur für das Marketing in Europa und im Mittleren Osten verantwortlich und kennt die Stelen bereits aus mehreren Messeauftritten.
„Wir verkaufen Maschinen für die Lebensmittelindustrie“, erklärt sie. „Mit diesen Anwendungsvideos können wir einem potenziellen Kunden zeigen, wie seine Anwendung aussehen könnte.“
Möchte ein Interessent beispielsweise sehen, wie Aufschnitt geschnitten wird, kann einfach das passende Video ausgewählt werden.
„Der Kunde sieht: Ah, wow, so sieht das aus.“
Erst eine eigene Konsole, dann der Wechsel zum Mietmodell
Die Idee, digitale Medienstationen auf Messen einzusetzen, ist bei Provisur nicht neu. Schon vor der Zusammenarbeit mit diliton hatte das Unternehmen eine eigene Konsole im Einsatz. Als die Technik veraltet war und nicht mehr zuverlässig funktionierte, entschied sich Provisur für eine Mietlösung.
Mit einem ersten Anbieter war die Zusammenarbeit jedoch schwierig. Ursi Hasler erinnert sich: „Die Stelen waren okay, aber die Kommunikation war katastrophal.“
Über den Messebauer kam schließlich der Kontakt zu diliton zustande – und damit änderte sich vor allem die Zusammenarbeit.
Nicht nur eine Stele, sondern eine Lösung für den Messealltag
Mit diliton mietete Provisur nicht einfach nur eine Stele. Auch der Content und die Benutzeroberfläche wurden gemeinsam umgesetzt.
Die Idee für das Interface kam dabei sogar von diliton. Statt dass einfach nur ein Video läuft, können die verschiedenen Anwendungsvideos gezielt ausgewählt werden.
Für Provisur war das wichtig, weil die Bedienung möglichst unkompliziert sein sollte. Mit einer früheren Lösung hatte es genau hier immer wieder Probleme gegeben.
„Wir hatten hier in der Schweiz jemanden, der das programmiert hat für uns und das hat dann manchmal nicht gut funktioniert“, erzählt Ursi.
Bei der neuen Lösung war das anders: „Eure Lösung, die ist gut, die funktioniert.“
Die Pflege der Inhalte kann Provisur vollständig an diliton auslagern. Neue Inhalte und Änderungen werden direkt von uns umgesetzt – so muss sich das Team nicht um die Aktualisierung der Stelen kümmern und kann sicher sein, dass immer die richtigen Inhalte verfügbar sind.
Auf der Messe steht die Stele mitten im Verkaufsgespräch
Die Stele ist bei Provisur vor allem ein Werkzeug für die Verkäufer.
Ein Interessent kommt ins Gespräch, möchte eine bestimmte Anwendung sehen – und schon kann der passende Film direkt am Stand aufgerufen werden. Kein Laptop holen, kein Zurückgehen ins Backoffice, kein Warten.
„Das ist eine große Entlastung, weil die Verkäufer müssen nicht ins Backoffice gehen, ihren Laptop holen, aufstarten.“
Und noch etwas gefällt Ursi an der Lösung: Die Stele funktioniert nicht nur für einen einzelnen Besucher. Wenn sich mehrere Personen um die Station versammeln, können alle gleichzeitig sehen, was gezeigt wird.
Gerade bei komplexen Maschinen ist das praktisch. Denn die Besucher bekommen nicht nur erzählt, was eine Maschine kann – sie können es direkt sehen.
Was auf dem großen Bildschirm funktioniert – und was besser nicht
Dabei hat Provisur mit der Zeit auch gelernt, dass nicht jedes Video für eine große Medienstation geeignet ist.
Die Monteure beispielsweise filmen bei ihrer Arbeit manchmal selbst etwas mit dem Handy. Solche Aufnahmen können durchaus wertvoll sein, werden aber eher auf einem Laptop genutzt.
Auf der Stele soll es dagegen professioneller sein.
Ursi hat deshalb auch einen klaren Rat für andere Unternehmen, die über interaktiven Messe-Content nachdenken:
„Guten Content, gute Videos, gute Animationen und investiert dann in diese Stelen.“
Denn die Technik allein macht noch keinen guten Messeauftritt. Erst das Zusammenspiel aus passendem Content und der richtigen Präsentationsform macht die Lösung für Provisur wirklich interessant.
Gemeinsam Lösungen finden
Dass bei einem großen Messeprojekt spontane Herausforderungen auftreten können, gehört zur Realität dazu. Auf der IFA liefen vier weit auf dem Stand verteilte Touch-Stelen über ein einziges System. Durch die weiten Kabelwege reagierte die Touch-Funktion bei zwei Geräten zeitweise etwas unregelmäßig.
Das Team von diliton reagierte sofort: Im Hintergrund wurde die Verbindung so schnell wie möglich optimiert. Für Provisur und die Messebesucher funktionierte danach alles wieder absolut einwandfrei.
Ursi Haslers Fazit fällt daher rundum positiv aus:
„Am Ende hat es immer super funktioniert.“
Auch bei kurzfristigen Fragen fühlte sich Provisur jederzeit partnerschaftlich und bestens betreut.
Die Stele soll nicht den Verkäufer ersetzen
Interessant ist dabei auch, was Provisur mit der Stele ausdrücklich nicht erreichen möchte.
Die Besucher sollen nicht einfach alleine vor der Station stehen und sich komplett selbst durch alle Inhalte klicken. Die Stele ist vielmehr eine Unterstützung für das persönliche Gespräch.
Ein Video läuft als Bildschirmschoner und kann Besucher bereits aufmerksam machen. Manchmal bleiben sie stehen und schauen zu, teilweise bedienen sie die Konsole auch selbst.
In der Regel kommt die eigentliche Nutzung aber zusammen mit einem Verkäufer.
Denn der Kunde ist bereits am Stand – und genau dann kann das passende Video das Gespräch unterstützen.
Der Nutzen der Stele liegt für Ursi darin dass, die Verkäufer schneller und einfacher zeigen können, worüber sie gerade sprechen.
Ein Tool, das einfach funktioniert
Genau das beschreibt die Zusammenarbeit von Provisur und diliton perfekt. Die Technik für den Messestand soll kein zusätzliches Projekt sein, sondern den Mitarbeitern die Arbeit erleichtern.
Ursi Hasler fasst die Partnerschaft mit vier Worten zusammen: „Lässig. Freundlich. Zuvorkommend. Unkompliziert.“
Heute sind die Touchscreens für Provisur ein unverzichtbares Hilfsmittel. Sie ersetzen nicht das persönliche Gespräch, sondern unterstützen es, indem sie komplexe Anwendungen auf der Messe leicht verständlich machen.